In einem anderen Kommunalparlament

Beim Stöbern auf den Seiten anderer Kommunen und Tageszeitungen fiel mir eine Meldung aus der Offenbach-Post auf, die in ihrer Ausgabe vom 19.05.2011 über einen Eklat in der Gemeindevertretung Mainhausen berichtet hat.

Die drei Abgeordneten der UWG-Fraktion haben dort wohl so etwas wie „Die Reise nach Jerusalem“ gespielt und im Sitzungssaal selbstständig ihre Stühle verrückt. Im Bürgersaal Zellhausen (Hessen) hatte die SPD-Bürgermeisterin eine neue Sitzordnung veranlasst, die der UWG ihre Plätze am rechten Rand der Versammlung zugewiesen hatte. Das fanden die Unabhängigen nicht so witzig, weil sie sich nicht als rechte Politiker sehen, und sie rückten daher ihre Stühle und Tische kurzerhand wieder in die Mitte.

Die Sitzung wurde umgehend geschlossen und die Polizei informiert. Allein deren Präsenz bewegte die UWG-Vertreter zum Einlenken und nach einem kurzen Gespräch wurde das Stühle- und Tischerücken durch ein erneutes zurechtrückendes Stühle- und Tischerücken rückgängig gemacht.

Interesse? Lesen Sie es doch nach in der Online-Ausgabe der Offenbach-Post.

Da kann man einmal sehen, wie in anderen Kommunalparlamenten gearbeitet wird. Dagegen ist es bei uns doch friedlich wie in Abrahams Schoß.

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