Gartencenter – Infos bleiben geheim?

In der Ausgabe der OV vom 25.06.2011 findet sich auf S. 10 ein Bericht zum Stand der Gartencenter-Diskussion.

Der Arbeitskreis Einzelhandel der Stadt Vechta ist sich auch nach einem erneuten Treffen nicht sicher, ob eine solche Ansammlung von Geschäften aus dem Garten- und Pflanzenbereich an einem Ort verträglich ist.

Der Bürgermeister will noch einmal mit allen drei Interessenten sprechen, denn es gebe weiteren Gesprächsbedarf. Aber es wird nicht verraten, woran sich die Mitglieder des Arbeitskreises (zu dem übrigens auch Herr Nemann als Mitbewerber gehört) noch stoßen. Die OV vermutet, „dass sich die verschärfte Konkurrenzsituation für einen der Betriebe schädlich auswirkt.“

Mit einer fairen Lösung tut sich der Arbeitskreis schwer.

Soweit die OV am Samstag. – Wir fragen uns wirklich, warum in einem Möbelgeschäft zusätzlich Grünpflanzen verkauft werden sollen. Möbelgeschäfte sind MÖBELgeschäfte; wäre es nicht so, würden sie ja Gärtnereibetrieb heißen. Erst vor kurzem konnte man bei Nemann lesen, dass wegen behördlicher Auflagen der Pflanzenverkauf eingestellt werden müsse. Die bereits im Angebot befindlichen Pflanzen wurden preisreduziert abgegeben und dann sogar verschenkt. Was hat es damit auf sich?

Ostmann und Tebbe könnten sicherlich ihre Nischen im Pflanzen-Angebot finden. Und sicherlich wäre es für die Kunden belebend, wenn die Konkurrenz das Geschäft belebte. Sollen die beiden das doch in internen Gesprächen unter sich regeln, wenn sie es für nötig erachten.

WirFÜRVechta bemängelt stark, dass im Vorfeld der Entscheidung vom Arbeitskreis nicht mit offenen Karten gespielt wird, dass wieder einmal nur auf eine Empfehlung gehofft wird, die dem Stadtrat zur Abstimmung vorgelegt werden soll, ohne dass die Vertreter im Rat darüber informiert wurden, wie diese Empfehlung zustande gekommen ist.

Wenn verantwortungsvoll entschieden werden soll, dann müssen Fakten genannt werden und bekannt sein. Dazu gehört auch, dass der Arbeitskreis nicht nur eine abschließende Empfehlung formuliert, sondern dass er auch begründet, warum er diese Empfehlung ausspricht. Aber wenn sich der Arbeitskreis mit einer fairen Lösung schwer tut, was will man dann erwarten?

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