Infopanne am Kreuzweg

Es läuft wie immer: Die Ausführung von Arbeiten beginnt, bevor die Finanzierung lückenlos geklärt ist.

Die Anwohner des Kreuzwegs in Vechta fühlen sich schlecht informiert, bleiben über die Finanzierung im Unklaren, denn die Höhe der Kostenbeteiligung richtet sich nach der Bewertung der Straße (Durchgangs- oder Anliegerstraße). Die Zahlen einer Verkehrszählung liegen erst in drei Wochen vor, meldet die OV in ihrer Ausgabe vom 6.8.2011 auf S. 11.

Anwohner werden erst informiert, wenn die Bagger rollen, Bedenken und Einwände werden nicht ernst genommen.

„Es war ein wenig so, als würde uns der Verstand abgesprochen“, bestätigt auch Christoph Imbusch.

Das ist eine immer wieder beobachtbare Haltung der Stadt. Aber je mehr Informationen nach draußen dringen, desto eher läuft man natürlich Gefahr, sich auch berechtigter Kritik stellen zu müssen. Wenn man das nicht will, dann sagt man besser nichts. Erst auf Druck von Anwohnern lüftet man dann den Deckel des geheimnisvollen Topfes, in dem das Wissen weniger gesammelt ist (manchmal hat man allerdings auch den Eindruck, dass nicht einmal die Topfeigner genau wissen, was sich alles in dem Gefäß befindet).

Politik für Bürger MUSS transparent sein, Entscheidungen dürfen nicht allein für die Bürger getroffen, sie müssen MIT den Bürgern auf den Weg gebracht werden.

WirFÜRVechta setzt sich dafür ein, dass genau diese BÜRGERBETEILIGUNG in Zukunft nicht mehr die Ausnahme bleibt, sondern dass sie in Vechta zur Regel wird.

Dazu gehören dann auch offene und nicht themengebundene Fragestunden im Rathaus. Politik ist FÜR ALLE und sollte auch FÜR ALLE NACHVOLLZIEHBAR sein.

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2 Gedanken zu “Infopanne am Kreuzweg

  1. Ich unterstütze diese Einstellung und muss zugeben, dass ich heute wirklich den Kopf schütteln musste über die Politik in Vechta, wenn es um die Transparenz geht! Aus dem heutigen Artikel in der OV geht zudem hervor, dass es ja zu gehen scheint, die Bürger in vernünftiger Art und Weise zu informieren. Allerdings geschah dies erst auf die ausdrückliche „Bitte“ bzw. Forderung der Anlieger. Aber nicht nur hier darf es doch nicht sein, dass man erst auf zahllose Nachfragen hin, und dann wohlmöglich nicht mal im ausreichenden Maße, informiert wird. Bei Informationen haben die Politiker nun einmal die „Bringpflicht“ und man sollte darüber wirklich nicht hinwegsehen. Wie es schon im obigen Artikel vermerkt ist: Politik ist für alle da!

    • Sehr geehrter Otto Normalverbraucher,
      danke für Ihren Kommentar. Ach, wie wäre es schön, wenn alle Bürgerinnen und Bürger so nach und nach Zeitungsartikel so aufmerksam läsen wie Sie. Ja, es ist in der Tat eine Ungeheuerlichkeit, dass Anwohner wie die Bittsteller auftreten müssen um Informationen zu bekommen, auf die sie ein Recht haben. Aber das ist schon lange so und wir treten an, dass das ein Ende nimmt. Bleiben Sie wachsam und misstrauisch, dann wird sich über kurz oder lang einiges ändern müssen. Nochmals Danke und einen schönen Stoppelmarkt.

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