Nachtreten als neue politische Kultur?

WirFÜRVechta hat bei der jüngsten Kommunalwahl ungefähr die Hälfte der Stimmen von 2006 eingebüßt. Dadurch sind unserer Wählerinitiative zwei Sitze im Rat verloren gegangen. Nur Frank Hölzen ist auch in den kommenden fünf Jahren dort noch für WFV vertreten. Antje Behrmann und Dieter Rehling werden dem neuen Stadtrat nicht mehr angehören. Das ist bitter, da WFV so auch seinen Fraktions-Status aufgeben wird.

Da müssen wir nicht lange drumherum reden. Die Wählerinnen und Wähler haben es so entschieden und wir akzeptieren das Ergebnis. Das ist eben der Lauf in einer Demokratie.

Als empörend und nur schwer hinnehmbar empfinden wir in dieser Situation allerdings das Verhalten der Herren Niehues und Holzenkamp, die beide auf der Facebook-Seite nichts besseres zu tun haben, als sich in aller Öffentlichkeit in Häme und Spott zu ergehen und dabei erneut in die alte Hetze zurückzufallen und uns zu unterstellen, dass wir „gegen“ Vechta seien, wie der folgende Ausschnitt belegt.

Die Hetze geht weiter!

Was ist das für ein Verständnis von Demokratie? Was ist das für ein Verständnis von Moral? Was ist das für ein Verhalten von Personen, die sich gerade erst für die CHRISTdemokraten haben in den Rat wählen lassen? Wenn jemand als Verlierer aus einer Wahl hervorgeht, dann ist das so, denn die Bürgerinnen und Bürger haben es so entschieden. Der Verlierer verdient es aber nicht, dass dann auch noch nachgetreten wird.

Das, Herr Niehues und Herr Holzenkamp, das, meine Herren CHRISTdemokraten, das gehört sich nicht! Erst recht nicht in aller Öffentlichkeit! Ach ja, und das gilt natürlich auch für all diejenigen, die dazu noch den „Gefällt mir“-Button geklickt haben.

4 Gedanken zu “Nachtreten als neue politische Kultur?

  1. Es ist einfach nur schäbig, was hier betrieben wird. Und mit Häme und Spott immer wieder gegen eine einzelne Person vorzugehen, das ist politisch nicht korrekt, christlich schon gar nicht, sondern hat Bildzeitungsniveau. Informieren Sie sich vor Ort, setzen Sie sich mit Herrn Hölzen oder anderen Mitgliedern von Wir FÜR Vechta im persönlichen Gespräch auseinander, diskutieren Sie sachlich und hören Sie sich andere Positionen an. Dann wird Ihnen so manches Licht aufgehen. Man braucht ja andere Personen und Positionen nicht akzeptieren, aber tolerieren sollte man sie. Die Art und Weise, wie hier ausgeteilt wird, gehört sich einfach nicht.

  2. Sehr geehrter Herr „Pressesprecher“ Schulte,

    wer mich kennt, weiß, dass ich für Häme und Spott nicht zu haben bin – aber auch nicht für Ihre Unterstellungen auf dieser Webseite. Ich würde mich freuen, wenn Sie Ihr eigenes Verhalten und Agieren einmal reflektieren würden.

    Ich habe vergangene Woche (vor der Wahl) in einer kleinen Runde in der Villa B gegenüber Herrn Hölzen meine Sorge um „Wir für Vechta“ zum Ausdruck gebracht, weil ich bei vielen Bürgergesprächen spürte, dass wegen des Themas Entlastungsstraße West die Bevölkerung gegenüber WFV negativ eingestellt ist. Das Wahlergebnis zeichnete sich ab. Ich aber begrüße es, wenn starke freie Wählergemeinschaften die politische Landschaft im positivem Sinne bereichern.

    Deshalb hatte ich, nachdem ich offensichtlich gerne von „Wir für Vechta“ missverstanden wurde, meine knappe Analyse zum Zustand von „WFV“ entsprechend mit einem Kommentar ergänzt. Es wäre mehr als christlich und fair gewesen, wenn Sie diesen Ihren Lesern zum besseren Verständnis nicht vorenthalten hätten.

    Hier der Kommentar:

    „Wer austeilt, muss auch einstecken können“ lautet ein bekanntes Sprichwort. Und „Wir für Vechta“ hat im Wahlkampf auf den eigenen Web-Seiten reichlich ausgeteilt. Während „Pressesprecher“ Schulte andere zur Sachlichkeit aufforderte, nahm er für sich selbst in Anspruch, polemisch sein zu dürfen. Die Wähler haben das Agieren von „Wir für Vechta“ abgestraft. Die Dagegen-Politik beim Thema Entlastungsstraße hat die Wählergemeinschaft in die Sackgasse geführt. Wenn hier darüber sinniert wird, ob man die Wählergemeinschaft in „Einer für (oder gegen) Vechta“ umbenennen sollte, bringt dies etwas ironisch auf den Punkt, dass „Wir für Vechta“ nur noch mit einer Person im Rat vertreten ist. Und dies finde ich wirklich bedauerlich, weil Wählergemeinschaften, die sich tatsächlich „für“ eine Stadt und ihre Menschen engagieren, eine Bereicherung für die politische Landschaft darstellen können. „Einer gegen Vechta“ sollte daher „Wir für Vechta“ nicht sein wollen. Deshalb müssen jetzt Taten folgen. Die erste müsste sein, dass der Weg für die von den Bürgern gewollte Entlastungstrasse West freigemacht wird.

    Mit freundlichem Gruß

    Matthias Niehues

    • Ach, Herr Niehues, ich werde zu all dem keine Stellung mehr nehmen, denn Sie fordern ja ein Umdenken und eine Besinnung auf Sachlichkeit. Das wollen wir dann mal beginnen, denn eine solche Auseinandersetzung, wie Sie die hier haben aufkommen lassen, ist alles andere als das.

      Zum Schluss nur noch das: „Es wäre mehr als christlich und fair gewesen, wenn Sie diesen Ihren Lesern zum besseren Verständnis nicht vorenthalten hätten.“- Dieses Zitat aus Ihrem Kommentar oben bezieht sich auf einen Text, den Sie auf Ihrer Seite bei Facebook geschrieben haben. Dieser Text war mir bis dahin nicht bekannt, denn erstens bin ich bei Facebook nicht angemeldet und zweitens können Sie nicht ernsthaft erwarten, dass Vertreter von WFV Ihre Seite ständig im Auge behalten um dort gegebenenfalls auf „wichtige“ Einlassungen Ihrerseits zu stoßen. So wichtig sind Sie uns dann auch nicht. Wie Sie daraus aber eine „Unchristlichkeit“ konstruieren wollen, das nun wiederum bleibt mir gänzlich verschlossen.

      Lassen wir es dabei bewenden. Erfüllen Sie Ihr Mandat, das Sie von Ihren Wählerinnen und Wählern bekommen haben; dabei möge Ihre Arbeit von selbstloser und christlicher Nächstenliebe geprägt sein.

  3. unverständlich, so etwas ist absolut nicht vertretbar. dies spricht für die reife der beiden herren…

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