Stoppelmarktumzug – SPD verstößt gegen Verbot

In ihrer neuesten Ausgabe berichtet die OV am 24.08.2011 von einem Verstoß gegen das Verbot, den Umzug zum Stoppelmarktsbeginn zur Wahlwerbung zu nutzen. Tatsächlich fuhr im Zug ein Wagen aus dem Wahlkampfteam des SPD-Bürgermeisterkandidaten Wolking mit. Auf den Wagenseiten prangten groß die Slogans „WWW – Wir wählen Wolking“. Das ist tatsächlich ein Verstoß gegen die vorherigen Absprachen und Hubert Wolking hat der OV gegenüber eingeräumt, er sei sehr erbost gewesen über das Verhalten seines Wahlkampfteams und er sei bereit, die Verantwortung für das Fehlverhalten zu tragen. Wird er dann wohl müssen. Absprache ist Absprache und man sollte seine Leute im Griff haben.

So weit, so schlecht!

Nicht zu übersehen: WWW – Wolkings Werbe-Wagen

Das war ein ziemliches Geschoss von Fahrzeug in nicht zu übersehenden Dimensionen. Hätte man ihn nicht rechtzeitig einfach aus dem Zug nehmen können? Wir glauben nicht wirklich, dass das einfach nur eine Panne war, denn zufällig wird so ein Wagen nicht hergestellt, heimlich auch nicht und er wird auch erst recht nicht übersehen während des ganzen Umzugs. — Grübel — Wann war noch gleich der Umzug? Am 11.08.2011 um 17 Uhr? Vor fast 14 Tagen? Und Aufstellung nahmen die Fahrzeuge schon wesentlich früher als 17 Uhr? Und viele CDU-Aktive haben sich geärgert? Und heute erst steht es in der Zeitung? Hat das so lange gedauert, bis man gemerkt hat, dass da ein SPD-Wagen mitfuhr? Oder hat das irgendwie etwas damit zu tun, dass ein Bericht am Dienstag in der OV stand, der die SPD wegen der Gels-Sache noch irgendwie in dämmeriges Licht setzte?

Ich weiß, ich frage wieder zu viel. Aber warum hat das denn nun wirklich so lange gedauert, bis der Vorfall erstmals in der Presse auftauchte?

Und dann noch etwas: Die Ju hat sich an die Absprache gehalten und keine Werbung für Helmut Gels gemacht, berichtet die OV weiter.

Allein der Ruf „Vechta gehört der CDU“ war hier und da zu hören.

Ich glaub, ich spinne! Wer um alles in der Welt kann so unverschämt sein, dass er nach Gutsherrenart so einen Spruch loslässt? Vechta hat nie der CDU gehört, gehört NICHT DER CDU und wird es auch nie – so weit kommt das noch (auch wenn man ab und zu den Eindruck haben kann und zumindest die Rufer so denken)! Vechta gehört – wenn überhaupt – den Bürgerinnen und Bürgern. Es ist unser aller Stadt. Wir alle sind die Besitzer! Wir alle sind der Souverän! Und wenn wir Bürgerinnen und Bürger es so wollen durch unsere Stimmabgabe, dann ist es das Äußerste, was man da formulieren könnte, dass die Bürgerinnen und Bürger den Regierenden die Stadt (also die Macht) nur geliehen haben. Aber das war es dann auch schon.

Klar, nun hetzen wir wieder! Aber wir sagen klar und deutlich, dass sich beide Vorfälle nicht gehören.

Ich persönlich finde allerdings aus politischer und demokratischer Sicht den Ruf der JU sehr viel bedenklicher als den verbotswidrig eingesetzten LKW für Wolking.

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Anmerkung: Dies ist kein sachlicher Bericht, dies ist ein Kommentar zu einem Bericht der OV, der stark subjektiv ist und durch die Gegenüberstellung beider geschilderter Vorfälle auch polarisierend. Wir bitten um Verständnis!

(Raimund Schulte)

2 Gedanken zu “Stoppelmarktumzug – SPD verstößt gegen Verbot

  1. Das ist ganz einfach: Fakt ist, das hier wissentlich gegen den Anstand verstoßen hat, denn bereits über eine Woche vor Beginn des Stoppelmarktes ist bekannt gewesen (von SPD-Parteifreunden usw. erzählt), dass es einen Stoppelmarktwagen gibt und auch Werbung gelaufen wird. Wenn Herr Wolking das nicht wusste, dann sollte er bei dieser Ahnungslosigkeit lieber in Pension gehen.

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