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Über Pressesprecher

Pressesprecher der Wählerinitiative "WirFÜRVechta"

Wahlkampfthema Nr. 2 – Neuer Markt

Die „Palmendiskussion“ (Ginos Eiscafé ohne Palmen geht gar nicht) hat es gezeigt, dass den Bürgerinnen und Bürgern Vechtas an einer ansprechenden Gestaltung der Innenstadt gelegen ist. Das wurde bereits vor wenigen Jahren deutlich, als WirFÜRVechta eine Online-Befragung durchführte, wie sich die Einwohner der Stadt eine Gestaltung des Neuen Marktes vorstellen könnten. Die Anregungen und Wünsche flossen seinerzeit in eine Projektplanung ein, die vom Vechtaer Architekten Strey-Kasperlik zu Papier gebracht wurde. Ein Entwurf einer talentierten Studentin ging vor wenigen Wochen in die gleiche Richtung.

Entwurf des Architekten Strey-Kasperlik

Inzwischen hat sich gezeigt, dass der so genannte „Bankenriegel“ (das sind die Gebäude der LzO und Commerzbank) nicht zwingend stehen bleiben müssen, so dass sich die Möglichkeit ergäbe, den Neuen Markt noch besser an die Große Straße und den (alten) Markt anzubinden und so zu einem großartigen und beeindruckenden Gesamtensemble zu gelangen.

WirFÜRVechta wird sich für eine Neugestaltung des Areals einsetzen. Dabei wird es sicher darum gehen, zu einem Konzept zu gelangen, das Anbieter und Kunden gleichermaßen zufriedenstellt. Bestehendes muss bewahrt und gesichert werden, Neues hinzutreten. Eingesessene und traditionelle Handel- und Gewerbetreibende der Innenstadt müssen nicht einen zunehmenden Konkurrenzdruck fürchten und alle Bürgerinnen und Bürger können den Neuen Markt im Verbund mit Gewohntem als Ergänzung erfahren, der das Leben in der Kreisstadt attraktiver und lebenswert macht. In Anlehnung an den neuen Kino-Komplex ergäben sich weitere synergetische Effekte.

Kleine Geschäfte des Einzehandels, Kunstgewerbes, der Gastronomie, neue Heimat der LzO vielleicht sogar – ein lebendiger Raum für Begegnung – das würde Vechta gut zu Gesicht stehen und sicher zahlreiche zusätzliche Besucher und Kunden aus dem Umland anlocken.

Dann wäre nach unserer Auffassung

Tiefe Einblicke in Demokratieverständnis

Auf seiner Internetseite nährt der Fraktionsvorsitzende und stellvertretende Bürgermeister Claus Dalinghaus (CDU) die Hasstiraden gegen Ratsherrn Frank Hölzen, wenn er dort schreibt:

Ratsherr Hölzen von der Bürgerinitiative „Wir für Vechta“, vielfach auch „Wir für mich“ betitelt, hatte seine Klage gegen den Bebauungsplan unter anderem damit begründet, dass die Stadt nicht alle Alternative geprüft hätte. Eine „Tieferlegung der Gleise“ sei „zu keiner Zeit untersucht“ worden.

Auch hier versteckt sich ein Politiker der Regierungsmehrheit hinter ungenannter Allgemeinheit, weil er den direkten Konflikt fürchtet und sich lieber hinter der Masse versteckt. Unbelegt bleibt diese Aussage und ist damit eigentlich wertlos, dennoch schreibt Herr Dalinghaus dies, um erneut, wie auch sein Parteivorsitzender Esslinger, Partikularinteressen zu unterstellen. Auch ihm ist natürlich klar, dass es die Klage einer Bürgerinitiative war, die von Herrn Hölzen in Person vertreten wurde, aber diese Unterschiede in der Sichtweise sind weniger produktiv, wenn man den Bürgerinnen und Bürgern populistisches Stammtischgelaber verkaufen will.

Außerdem sieht man, dass Herr Dalinghaus eigentlich – so scheint es zumindest – gar keine Ahnung hat, wovon er eigentlich redet, denn WirFÜRVechta ist keine Bürgerinitiative, sondern eine Wählerinitiative, also eine unabhängige Wählergemeinschaft. Aber wer will da schon genau sein, wenn es um Diffamierung einzelner Personen geht?

Partikularinteressen – lächerlich. Da sollte die CDU einmal vor ihrer eigenen Tür kehren, oder sind es keine Partikularinteressen, wenn Dr. Siemer in Vechta schalten und walten kann und sich alles von seinen Freunden im Rat genehmigen lässt? Für seinen Bau des Expert-Marktes wurde sogar die Innenstadtgrenze bis an die St. Florian-Straße ausgeweitet, damit der Markt in der Innenstadt zu liegen kommt. – Beschlossen mit der CDU-Ratsmehrheit für Dr. Siemer.

Sind es keine Partikularinteressen, wenn Herr Nemann sich – damals noch als Ratsmitglied – die erste Erweiterung seines Möbelmarktes genehmigen lässt und danach nicht mehr im Rat kandidiert?

In beiden Fällen sind es zwei Einzelpersonen, die sich hier unmittelbare Vorteile erarbeitet haben; Herr Hölzen dagegen hat durch seine Arbeit eine große Gruppe von unmittelbaren Anliegern der Trasse vertreten. Wo sind da die individuellen Partikularinteressen, die ihm nun vorgeworfen werden? Dass er selbst Anlieger und damit Betroffener ist, das wird man ihm doch nicht vorwerfen können.

Aber es ist klar, was man im Vorfeld der Wahlen im September erreichen will: Kritische und unliebsame Konkurrenz soll mundtot, ja sogar aus dem Ganzen ausgestoßen und gesellschaftlich wie politisch unmöglich gemacht werden. Mit dieser Taktik werden nicht nur die Mitglieder von WirFÜRVechta aufs Tiefste beleidigt, sondern auch die Wählerinnen und Wähler werden ins Abseits gestellt. Nur so sind die eigenen alten internen Verbindungen aufrechtzuerhalten, nur so sind die Machtstrukturen zu retten. Kritik – und schlimmer noch öffentliche Kritik – gefährdet das. Die von uns angestrebte Transparenz ist nicht gewollt, Wähler sollen nur den Zugang zum Rat ermöglichen, danach aber in die Bedeutungslosigkeit zurück fallen, Bürgerbeteiligung ist in einem solchen System hinderlich, auch wenn man durch Info-Veranstaltungen immer den Schein des Gegenteils strahlen lassen will. Aber auch auf solchen Info-Veranstaltungen sind die Bürgerinnen und Bürger nur Zuhörer und werden über Beschlüsse informiert, nicht an ihrer Findung beteiligt.

Die eigenen Fürhungskräfte genießen die Beweihräucherung und viele sonnen sich in deren Nähe im Glanze „ihrer“ Vertreter.

Wir fordern die CDU Vechta auf, ihre Hetzkampagne gegen Ratsherr Hölzen einzustellen und laden sie gleichzeitig ein, sich konstruktiv mit uns am Fortschreiten Vechtas zu beteiligen. Es gibt neben der Entlastungsstraße viele wichtige Themen, die für die Stadt von Belang sind und zu denen wir uns in Rat und Ausschüssen immer wieder positioniert haben. Das werden wir auch weiterhin tun. Und wir werden auch weiterhin Fragen stellen. An den Antworten werden wir sehen, wie weit es dann mit Transparenz und Offenheit her ist. Die Bürgerinnen und Bürger sind es, die eine Stadt ausmachen – für sie gibt es einen Rat der Stadt. So gesehen sind wir alle FÜR Vechta.

Demokratie zu teuer? – Stadtpost der CDU

In der neuesten „Stadtpost“ der CDU Vechta vom April 2011 befasst sich der Vorsitzende Klaus Esslinger auf S. 4 mit dem Thema Demokratie, so denkt man, aber es geht natürlich vorrangig um das Thema „Entlastungsstraße“.

Demokratie ist schwierig, aber (es gibt) nichts Besseres, wie schon Churchill erkannte.

Das ist ein Satz, den wir so unterschreiben können, doch schon im nächsten gehen wir mit seinen Ausführungen nicht mehr konform.

Die ganz große Mehrheit im Rat der Stadt, von den Bürgerinnen und Bürgern gewählt, hat sich nach jahrzehnte-langen Planungen für die Entlastungsstraße West entschieden.

Dazu ist zu sagen, dass es die Entlastungsstraße, wie Herr Esslinger hier suggeriert, nie gegeben hat. Es kam im Laufe der Zeit stets zu Veränderungen. So war ja auch einmal eine Hochstraße geplant, die zum Glück aufgrund von Bürgerprotesten verworfen wurde. Und eine Ratsmehrheit ist niemals auch Garant für eine richtige Entscheidung. Denn letztlich entscheiden doch nun 20 Personen, was für ca. 30.000 gut und richtig ist. Das muss nicht immer zwangsläufig passen. Aber so funktioniert Demokratie eben.

„Sie (die Entlastungsstraße) ist fast fertig, es fehlt die Unterquerung der Bahn“, schreibt Herr Esslinger weiter. Das ist lächerlich – fertig sind zwei Kreisverkehre und Ansätze einer Zuwegung zum Trog. Der Hauptteil des Gesamtprojektes ist eben nicht fertig, auch nicht fast. Oder würden Sie den Möbelwagen für einen Umzug bestellen, wenn Sie die Dachziegel ausgesucht und die Einfahrt zum Haus planiert haben, das Haus aber nicht einmal begonnen?

„Hierüber entscheidet jetzt das Gericht, auch das ge-hört zur Demokratie.“ – Das ist richtig, denn es steht jeder Bürgerin und jedem Bürger frei, in einem demokratischen System von seinem Recht Gebrauch zu machen und im Zweifel und bei Rechtsunsicherheit eben diese unabhängigen Gerichte anzurufen (so ist es in Artikel 17 des Grundgesetzes schon festgelegt), das gehört zu den Grundrechten.

„Die Entlastungsstraße dient den Bürgern.“ – Eine Entlastungsstraße dient den Bürgern, das ist wahrscheinlich sogar richtig (so hat ja auch das Gericht in Lüneburg geurteilt), aber diese Variante wird es wohl eher nicht sein, denn wir sind der Auffassung, dass die jetzigen Probleme damit nicht gelöst, vielmehr nur verlagert werden.

Und nun kommen Sätze, die an Dreistigkeit und Hetze nicht mehr zu überbieten sind. Ohne den Namen des Gemeinten zu nennen, denn das wäre nun wirklich Verleumdung, schreibt Herr Esslinger:

Direkt betroffen von dem Bau sind ganz wenige, eigentlich nur einer, und der wusste, dass hier eine Straße gebaut werden sollte. Durch die Bauverzögerungen und die rechtlichen Auseinandersetzungen entstehen der Stadt rund 500.000 Euro Mehrkosten, die wir als Bürger zu zahlen haben. Dafür gibt es keine Zuschüsse, selbst dann, müssten wir das auch bezahlen. Daran sieht man, dass Demokratie teuer ist. Vor Gericht zahlt der Verurteilte/der Unterlegene. Wer zahlt hier? Auf jeden Fall wir, die Steuerzahler.

Das ist schon frech: Herr Hölzen, denn genau der ist der Gemeinte, wird hier als der Quertreiber und „Volksfeind“ hingestellt, ungeachtet der Tatsache, dass er mit seiner Person und seinem Namen eine Bürgerinitiative in Vechtas Westen vertreten hat. Dass er zudem auch noch sein demokratisch verbrieftes Recht in Anspruch genommen hat, wird hier ausgehebelt und unterschlagen – wenn das so ist, dann ist das eben so – damit muss man in einer Demokratie eben rechnen, oder man muss durch ernste Gespräche im Vorfeld auf die Bedenken von Bürgern eben ernsthaft und transparent eingehen, dann müsste es ja soweit oft gar nicht kommen. Demokratie ist teuer, schreibt Herr Esslinger. Ja, kann sein, oder will er sie nun aus Kostengründen abschaffen? Was denn nun? Haben alle Bürgerinnen und Bürger demokratische Rechte, oder haben sie diese nur, wenn sie mit der Mehrheit heulen und brav hinter den Leithammeln her trotten, die sie alle fünf Jahre wählen dürfen? Kritik gehört nicht zur Demokratie, weil die Mehrheit immer recht hat? Sind Verwaltungsgerichte etwa überflüssig, weil ja Verwaltungen auch auf der Basis von Mehrheiten entstehen und damit keine Fehler machen? Dazu fällt einem nicht mehr viel ein. Wie begründet er dann das D in seinem Parteikürzel (vom C ganz zu schweigen)?

Und weiter suggeriert und manipuliert Herr Esslinger Lesermeinung auf infame Weise, wenn er durch eine rhetorische Frage unterstellt, dass die Bürgerinnen und Bürger der Stadt nun die Kosten für den Rechtsstreit in Lüneburg zu tragen hätten. Das ist definitiv falsch und niederträchtig, denn die Gerichts- und Verhandlungskosten werden selbstverständlich von Herrn Hölzen und der BI getragen, wie das auch üblich ist und vom Gericht ausgeführt wurde. Die Bürgerinnen und Bürger zahlen hier keinen Cent. Das weiß auch Herr Esslinger, und umso dreister ist es, wenn er seinen Leserinnen und Lesern hier bewusst durch ein solches Vorgehen die Unwahrheit unterjubeln will.

Mit diesem Text hat sich Herr Esslinger wirklich als sehr christlich und vor allem demokratisch gezeigt und bewiesen, dass er ein würdiger Vorsitzender ist. So kann man sich auf sachlicher Ebene nicht begegnen.

Ostmann? – Ne,mann! – Tebbe, Obi?

Das Gartencenter-Roulette ist eröffnet. Drei Anträge bei der Stadt auf Erweiterung, Neueinrichtung oder Umzug liegen vor und sie sollen „behutsam“ geprüft werden, so ist es in der OV vom 23.4.2011 auf S. 11 zu lesen.

Tebbe möchte gerne erweitern, weil Fläche für einen frostfreien Bereich und für die Anpflanzung von Gartengehölzen fehle. Nemann möchte umfangreich Gartenmöbel ins Angebot aufnehmen und das dann mit Gartencenterwaren kombinieren und Ostmann möchte sich verlagern, „dahin, wo es brummt“, denn durch die vor längerer Zeit erfolgte Umsiedlung von Famila und die Umgehungsstraße sind die Kundenströme umgeleitet worden.

„Branchenfremde Anbieter versuchten, grüne Produkte als Frequenzbringer in den Vordergrund zu rücken, so Ostmann.“ – Das sei hier einmal übersetzt: Kaufleute, die eigentlich ganz andere Sachen verkaufen wollen, wie zum Beispiel Möbel, nehmen Pflanzen mit in ihr Angebot auf, um damit Kunden zu locken. Dabei kann es durchaus sein, dass diese Pflanzen sehr günstig (sogar unter Einkaufspreis) angeboten werden, um Kunden dann zum „Zukauf“ der eigentlichen Ware (zum Beispiel Gartenmöbel) zu animieren. Und damit werden dann die Gewinne eingefahren. Ergebnis ist, dass die eigentlichen Spezialisten, wie in diesem Fall die Gärtnereibetriebe, nach und nach ausgebootet werden, denn sie müssen, da sie ausschließlich vom Pflanzenverkauf leben, natürlich teurer anbieten.

Hier werden Pflanzen von fachfremden Verkäufern verhökert, dort mit Beratung und Fachkenntnis verkauft. Hier wird expandiert um des schnöden Mammons Willen, dort geht man unter Umständen in die Pleite, weil Kundenströme umgelenkt und abgezogen werden.

Simsalabim - wer hat die besten Fürsprecher?

Man muss nicht unbedingt eine Kristallkugel haben, um vorauszusehen, wie die Entscheidung bei den Anträgen aussehen wird: Nemann darf vergrößern und sein Sortiment ausweiten (obwohl ein nur wenige Jahre altes Gutachten besagt, dass eine neuerliche Erweiterung ausgeschlossen sei – Honi soit qui mal y pense – ein Schuft, der Böses dabei denkt), Tebbe darf ein frostsicheres Gewächshaus errichten, aber nicht großartig sein Terrain erweitern und Ostmann soll bleiben, wo er ist, denn „eine Umsiedlung sei (…) anders zu behandeln, weil die Verkaufsfläche nicht zunehme, sagt Bartels“, obwohl gleichzeitig der Chef des Ostmann-Marktes mit den Worten zitiert wird: „Wir sind fast 30 Jahre in Vechta vertreten und wollen weiter wachsen. Das können wir an der Oldenburger Straße nicht.“ Das hört sich an, als seien zumindest in dem Punkt die Würfel bereits gefallen.  Man wolle aber dennoch „behutsam prüfen. Schließlich gibt es mit Obi einen vierten Nachbarn mit Gartencenter.“

Wir dürfen gespannt sein, ob und inwieweit es auch ohne Kristallkugel geht.

Wahlkampfthema Nr. 1 – Bürgerhaushalt

WirFÜRVechta hatte sich bei seiner Gründung mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung auf die Fahnen geschrieben, da wir die Bürgerinnen und Bürger nicht als Stimmvieh betrachten, die alle paar Jahre ihr Kreuzchen machen dürfen und die dann regiert werden – nicht mehr gefragt werden und vielleicht sogar störend gesehen werden, wenn es um aktive Einflussnahme auf lokale Fragen und Entscheidungen geht.

Das wollen wir ändern.

Wir werden uns daher mit Nachdruck für die Etablierung eines Bürgerhaushalts einsetzen.

Beim Bürgerhaushalt geht es darum, dass Bürgerinnen und Bürger Einfluss auf einen Teil der Stadtfinanzen nehmen können. Neben Vorschlägen für Einsparungen können sie so auch Gelder für bestimmte Projekte einsetzen. Wichtig dabei ist, dass die Vorschläge von jedem Einwohner der Stadt kommen können, gesammelt und  erklärt und dann abschließend auch von den Bürgerinnen und Bürgern bewertet werden. So entsteht eine Rangfolge der Wichtigkeit. Die am wichtigsten erachteten Projekte werden dann im Rat der Stadt beraten. Nach der Sammlung und Sichtung der Vorschläge erfolgt die sogenannte Phase der Rechenschaft. Der Rat entscheidet in öffentlicher Sitzung und so für alle nachvollziehbar über die einzelnen Projekte.

Bürgerinnen und Bürger sind diejenigen, die an der Basis einer Stadt leben und Probleme, aber auch positive Entwicklungen oftmals viel eher und intensiver erleben als die Politiker. Diese Erfahrungen gilt es zu nutzen und den Vechtaer Einwohnern das Gefühl zu vermitteln, dass sie die Stadt sind und diese mit Leben erfüllen. Daher ist es nur konsequent und logisch, dass sie auch an der Gestaltung dieser ihrer Stadt beteiligt werden – und das nicht nur alle paar Jahre mit einem kleinen Kreuzchen.

Der Bürgerhaushalt ist ein großer Schritt zu mehr Mitbestimmung für alle in Vechta. Er kann und soll die Bürgerinnen und Bürger wieder enger an ihre Stadt binden, die Erkenntnis wecken, dass sich Engagement lohnt und zu der Einsicht führen: Ich bin nicht nur Stimmvieh – ich bin wichtig und kann etwas bewirken – nicht nur einmal alle paar Jahre, sondern jedes Jahr aufs Neue.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Möchten Sie weitere Informationen?

Schauen sie doch einmal im Internet nach unter www.buergerhaushalt.org. Dort finden Sie auch zahlreiche kommunale Beispiele, wie dieses Projekt bereits in über 70 Städten und Gemeinden erfolgreich umgesetzt wurde.

In der Sendung „plusminus“ der ARD vom 19.04.2011 war ebenfalls ein Bericht zu diesem Thema zu sehen, den Sie sich hier noch einmal anschauen können (lassen Sie sich nich irritieren bei dem Beitrag, die eigentlichen Informationen zum Bürgerhaushalt beginnen nach ca. 50 Sekunden).

Sagen Sie uns ruhig schon heute Ihre Meinung zu diesem Thema – das Kommentarfeld am Ende dieses Beitrags gehört Ihnen.