Archiv des Autors: Pressesprecher

Über Pressesprecher

Pressesprecher der Wählerinitiative "WirFÜRVechta"

Bebauung nicht vertretbar

Am Dominikanerweg sollen nach den Plänen des Bürgermeisters zwischen dem Titus-Stift und den Atrium-Häusern weitere Wohngebäude und eine Einrichtung für Demenzkranke entstehen.

Mit den Anwohnern befürchtet auch WirFÜRVechta, dass es unverantwortlich wäre, die hier befindlichen Freiflächen dauerhaft zu versiegeln und so dem nahe gelegenen Moorbach die benötigten Ausweichflächen zu nehmen. Die ständig wachsende Hochwassergefahr kann nicht eingedämmt werden, auch wenn im Oberlauf vermeintliche Ausgleichsflächen geschaffen werden sollen. Würde sich die zu erwartende Hochwassermarke nur um 30cm oder 40cm erhöhen, hätte das in der Niederung fatale Folgen für die ohnehin schon jetzt regelmäßig vom Hochwasser in Mitleidenschaft gezogenen Anwohner. Das neue Baugebiet müsste hinter Deichsicherungen verschwinden, wertvolle Auslauffläche für das Moorbachwasser wäre dauerhaft verloren.

Wasser sucht sich immer den leichtesten Weg auf seinem Voranströmen. Und der leichteste Weg ist dann der in die Stuben und Keller der jetzigen Anwohner. Das gilt es zu verhindern.

Wir werden uns im Rat der Stadt weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, dass es nicht zu einer voreiligen Bebauung der Freifläche kommt. Denn wir sind davon überzeugt, dass der Moorbach in den nächsten Jahren so viel Ausweichfläche wie eben möglich benötigen wird. Es wäre im Sinne einer zukunftsorientierten Stadtplanung unverantwortlich, hier vorschnell Fakten zu schaffen, die dann nicht mehr rückgängig zu machen sein würden.

Verwiesen sei an dieser Stelle auf zwei Leserbriefe in der OV vom 21. und 22. Februar dieses Jahres.

Termine

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

an dieser Stelle werden wir uns bemühen, Sie so früh wie möglich über wichtige Termine von Wir FÜR Vechta  zu informieren.

Haben Sie Interesse an unserer Arbeit oder wollen Sie einmal in einer unserer Sitzungen dabei sein? Dann sprechen Sie uns an und nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

Wir freuen uns auf Sie,

Ihr WfV-Team

Entlastungsstraße Vechta-West – nur die Wahrheit!

Um dem in der Podiumsdiskussion bei Sextro in Vechta durch Herrn Dalinghaus vorgebrachten Vorwurf der Lüge entgegenzutreten, veröffentlichen wir nun auf unserer Internetseite den dort zitierten Brief aus dem Bundesverkehrsministerium an Bürgermeister Bartels. Aus diesem Schreiben geht hervor, dass ein Weiterbau der Entlastungsstraße derzeit auf eigenes Risiko der Stadt Vechta erfolgen muss. Die vom Bürgermeister immer wieder beteuerte Finanzierungszusage aus dem Bundesministerium ist bis zum heutigen Tage nicht erfolgt und wird verschoben, bis das OVG über das anhängige Normenkontrollverfahren entschieden hat.

Hier nun das Schreiben:

Der Lügenvorwurf gegenüber Ratsherrn Frank Hölzen ist damit als halt- und gegenstandslos zu bezeichnen.

Gels ist geil? Warum nur er?

Wenn es in Vechta darum geht, einen Bürgermeister oder sogar eine Bürgermeisterin zu wählen, dann sind die Bürgerinnen und Bürger Vechtas gefragt. Sie dürfen ihr Kreuzchen machen vor oder hinter dem Namen eines Kandidaten, der von vermeintlich kompetenten Findern gekürt wurde.

Wie wäre es aber, wenn man die Bürgerinnen und Bürger einmal direkt fragen würde, ob sie jemanden kennen, den sie sich als Bürgermeister für Vechta vorstellen könnten? Die Bürgerinnen und Bürger sind sicherlich nicht so ideenlos, dass man ihnen alles vorsetzen muss.

Wagen wir doch einmal einen solchen Versuch der direkten Bürgerbeteiligung. Schreiben Sie uns an und nennen Sie uns Menschen, denen Sie das Amt der Bürgermeisterin oder des Bürgermeisters durchaus zutrauen würden. Selbstverständlich bleibt auf Wunsch Ihre Mitteilung vertraulich. Machen Sie mit bei direkter Politik. Trauen Sie sich!

 

Schreiben Sie uns und machen Sie mit, damit Sie im September bei der Wahl auch wirklich eine Wahl haben!

Kontakt: info@wir-fuer-vechta.de


Bürgermeisterwahl in Vechta

Man stelle sich das einmal vor:

Wir leben in der Mustergemeinde Clausdal. Klein und beschaulich liegt sie hinter den sieben Bergen und beherbergt zehn wahlberechtigte Bürger. Und einer von ihnen, der braungebrannte und weltmännisch wirkende Helge, ist Bürgermeisterkandidat. Nur er, denn sein Freund wollte nicht mehr und hat deshalb schmollend seine Kandidatur zurückgezogen, um seinem Spezi Helge keine Stimmen wegzunehmen. Klingt komisch, ist aber so.

Der Tag der Wahl ist gekommen und im Wahllokal (Clausdal hat nur eins, was ja auch reicht) liegen die Stimmzettel aus:

Fall 1:

Alle Wahlberechtigten gehen zur Wahl. Helge wählt sich selbst (im Andenken an Adenauer), sein Nachbar wählt ihn auch. Drei Bürger streichen den Namen Helge durch und wollen lieber Donald Duck, die anderen fünf kreuzen nichts an.

Bei der Auszählung kommt es zu folgenden Werten:  Wahlbeteiligung 100%, ungültige Stimmen 30%, für Helge 20%, Enthaltungen 50%.

HELGE IST BÜRGERMEISTER!

Fall 2:

Alle gehen zur Wahl, aber außer Helge drücken sie ihren Unmut aus, indem sie nichts ankreuzen.

Bei der Auszählung ergeben sich folgende Werte: Wahlbeteiligung 100%, ungültige Stimmen- keine, für Helge 10%, Enthaltungen 90%.

HELGE IST BÜRGERMEISTER!

Fall 3:

Das ist wohl der absurdeste. Die Bürger von Clausdal fanden das Gerangel im Vorfeld der Wahl so abstrus, dass sie beschlossen, nicht daran teilzunehmen. Bis auf Helge blieben alle zu Hause. Der wählte sich natürlich wieder selbst.

Die Auszählung ergab dann: Wahlbeteiligung 10%, ungültige Stimmen – keine, für Helge 100%, Enthaltungen – keine

HELGE IST MIT GROSSEM RÜCKHALT AUS DER GEMEINDE BÜRGERMEISTER! ABER NUR, WEIL ER DER EINIZIGE IST, DER SICH GUT FINDET!!!!

Die Liste der Fallbeispiele ließe sich endlos fortsetzen.

Deutlich aber wird dadurch eins: Wenn es nicht gelingt, einen Kandidaten ins Rennen zu schicken, der eine Alternative zum Kandidaten der CDU darstellt, dann hat das, was sich im September bei der Bürgermeisterwahl abspielen wird, mit Demokratie und einer echten Wahl nicht mehr viel zu tun. Denn bei der Wahl zum Kandidaten für das Bürgermeisteramt haben gerade einmal 301 Personen für ihn gestimmt. Nun reicht im September unter Umständen seine eigene Stimme, um die letzte Hürde vor dem Amtssessel des Bürgermeisters im Rathaus zu überwinden. Und dann sitzt er da — warm und trocken und vor allem: lange!

Oder es kommt Fall 4:

Alle gehen zu Wahl, Helge wählt sich selbst, sein Freund wählt ihn auch und ebenso der Nachbar. Aber alle anderen Bewohner von Clausdal kreuzen NEIN an. Tja, liebe Bürgerinnen und Bürger … und nun?